Mein Buch zum Thema "Beachvolleyball und Coaching".
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Mein Buch: "Beachvolleyball und Coaching"


Mittwoch, November 08, 2006

Beachvolleyball als Therapie gegen Rheuma

Hallo Beacher,

ich widme mich heute mal mit ein paar Worten zum Thema "Rheuma". Rheuma ist laut diversen Nachschlagewerken eine Erkrankung oder Entzündung am Stütz- oder Bewegungsapparat. Ziehende Schmerzen und eingeschränkte Bewegung plaggen den Betroffenen. Ein weiterer Nachteil ist das permanente Schlucken von Tabletten und Tropfen, welche den Schmerz teilweise lindern sollen. Bei schlimmen Rheuma können nur noch operative Therapien bis hin zum Gelenkersatz helfen.

Warum schreibe ich nun in meinem Blog "Beachvolleyball und Coaching" etwas über die Erkrankung "Rheuma"? Berechtigte Frage!

Ich durfte in meiner Arbeit als Trainer einen jungen und lebenslustigen Spieler kennenlernen und in unsere Trainingsgruppe aufnehmen, der sich schon im Alter von 16 mit Rheuma abfinden mußte. Er war eingeschränkt in seinen Bewegungen und mußte wegen seiner Schmerzen öfters Pausen einlegen. Laufübungen wirkten nicht fliessend und die eingeschränkten Gelenke verhinderten saubere gestreckte Sprünge und andere typische Bewegungen im Beachvolleyball.

Das Beachvolleyball ein möglicher Ansatz für eine alternative Therapie gegen Rheuma ist und sein kann, habe ich erst im Laufe der Zeit festgestellt. Als Trainer muss man Geduld haben und mit jedem Spieler gleich fair arbeiten und auf dessen individuelle Lernphasen eingehen. Man erlebt immer wieder verschiedene Voraussetzungen bei den Beachern. Das ist gut so, muss und wird aber auch so bleiben. Wäre ja sonst langweilig ;-)

Jedenfalls erlebten wir bei diesem jungen Spieler einen Durchbruch den ich nicht so schnell wieder erleben werde. Obwohl zu Beginn einige Akzeptanzprobleme der anderen Spieler gegenüber ihn da waren und er sich mit seiner Erkrankung quälen mußte, hat er den Spaß am Sport und speziell am Beachvolleyball nicht verloren, sondern auf- und ausgebaut. Anfangs noch im Gruppentrott nur das Nötigste gemacht und nur den Spaß gesehen, fingen wir an für ihn hohe Ziele zu setzen. Dabei verstand er nach einiger Zeit, dass wenn er besser als andere sein will, er einiges mehr machen müßte, als ich von den anderen Spielern im Training verlange. So fing er wirklich an zwischendurch auch Extra-Runden zu rennen oder mehr Wiederholungen von einer Übungen zu machen als nötig war. Sein Wille und seine Motivation wurden stärker und stärker.

Dadurch, dass Beachvolleyball bei Wind und Wetter, egal ob warm oder kalt, gespielt wird, hatte auch dies eine positive Wirkung auf ihn und seine Rheumabeschwerden. Wir liefen bei Sonne und bei Regen und führten genauso unser Training bei warmen und kaltem Wetter durch. Speziell bei ihm merkte man im Laufe der Zeit Veränderungen - positive Veränderungen. Seine Bewegungen wurden fliessender, er baute durch die vielen Übungen automatisch Muskeln auf und seine Schmerzen verschwanden langsam. Sein ganzes Erscheinungsbild wurde fröhlicher, entspannter und aufrechter. Er hatte seine Rheumabeschwerden hinter sich gelassen.

Ich freu mich sehr für ihn, dass er ein großes Stück an Lebensqualität wiederbekommen hat. Das was für viele von uns selbstverständlich ist, hat er sich erkämpft und zurückgewonnen.

Schönen Gruß an Steffen Ibe. Weiter so!

Ja. Und somit habe ich heute dazu mal im Internet recherchiert und festgestellt, dass auf sehr vielen Internetseiten beim Thema immer wieder folgende Themen in den Therapien auftauchen: Sport, Aufbau der Muskulatur, Kälte und Wärme

Und ich muss sagen: Beachvolleyball sehe ich als echte Therapiemöglichkeit für Rheuma. Denn ich kenne den lebenden Beweis dafür ;-)

Gruß BeachCoach Micha

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Sonntag, November 05, 2006

Kapitel 14 ist zum Lesen da

Hallo Beacher,

nur kurz der Hinweis für mein aktuellstes Buch: Kapitel 14 "PsychoTerror am Netz - Auch schon bei Kidis!!!" ist fertig.

Hier das neueste Buch lesen

Und weiterhin viel Spaß beim Lesen!!!

Gruß BeachCoach Micha

Wieviel sollte man investieren!?

Hallo Beacher,

mal ein anderes Thema. Heute geh ich ein wenig darauf ein, wieviel man in den BeachSport investieren sollte. Dabei meine ich nicht das Geld oder andere materielle Dinge, sondern eher um die Zeit.

Jeder kennt diese Tage an denen man stundenlang spielen möchte, weil das Wetter schön ist und das Spiel gut läuft und Laune macht. Dabei hat jeder Beacher, egal ob Spieler oder Coach, die gleichen bzw. ähnliche Sichtweisen. Und das auch unabhängig vom Alter.

Man hat Freunde und Familie und berufliche oder schulische Verpflichtungen. All diese Dinge spielen im Leben eine sehr große Rolle. Je nach dem wie wichtig diese einem erscheinen, werden sie höher oder niedriger eingestuft. Jemand der solo ist kann sicherlich einige Stunden mehr für eigene Interessen nutzen als ein Familienvater oder als ein BeachMädel mit ihrem neuen Freund.

Für den Sport haben all diese Sachen Vor- und Nachteile. Aber egal wie... der Sport sollte nicht an absolut oberster Stelle stehen. Denn irgendwann kann auch das sportliche Aus drohen. Sei es durch Verletzung, Unfall oder Krankheit mit Folgen. Sicherlich gibt es dann Ausnahmen, wo man wieder zurück zum Alltag findet, aber diese Ausnahmen gibt es leider zu wenig. Aber auch da gilt: Man wird nicht jünger und um weit zu kommen muss man früh anfangen und viel trainieren.

Ihr seht also, dass es echt verdammt schwer ist die richtige Mischung zu finden. Die Familie oder auch der Freund oder die Freundin sind wichtig für das innere Gleichgewicht. Wenn privat alles gut läuft, dann macht auch der BeachSport Spaß. Das erkennt ihr schnell an guten und schlechten Tagen im Training oder beim BeachTurnier.

Auf der anderen Seite ist der BeachSport eine gute Möglichkeit mal Luft abzulassen und auf andere Gedanken zu kommen. Auch die Kommunikation mit anderen hilft sehr. Einfach mal auf andere Gedanken kommen und quatschen.

Dennoch nun zur anfänglichen Frage: Wieviel sollte man investieren? ... Ich habe keine Ahnung und auch kein Rezept für euch. Aber eins steht fest, es kommt auf euer Ziel an. Wo wollt ihr hin und bis wann wollt ihr dies erreichen!?

Für die Großen der BeachSzene tritt der BeachSport dann sehr in den Vordergrund, wenn große Turniere anstehen. Dann gibt es ganz klar eine Verteilung der Prioritäten. Und für die kleinen Beacher unter euch stehen ganz andere Ziele an: Technik erlernen oder im Sand schneller und fiter werden.

Das bedeutet also nun für euch, dass ihr echt überlegen solltet, wann und wieviel ihr euch dem BeachSport widmet. Was aber nun, wenn ihr pro Woche nur ein paar Stunden trainieren könnt!? Ganz einfach: Konzentriert euch im Training auf das Training und nutzt nebenbei andere Möglichkeiten um euch sportlich zu betätigen. Wer einen Hund hat sollte bei Gassi gehen auch mal ein paar Meter laufen. Wer ein Auto hat sollte dies auch mal bei kurzen Strecken stehen lassen. Und und und. Einfach mal selbst drüber nachdenken.

Egal wie ihr's macht oder wie ihr euch entscheidet: Ihr macht das alles nur für euch selbst und wie alles im Leben müßt ihr davon gar nichts machen. Und darauf kommt es an: Ihr tut es für euch und solltet die richtige Mischung mit eurem Privatleben finden... und Spaß haben ;-)

Gruß BeachCoach Micha

Samstag, November 04, 2006

DANKE für 250 Downloads

Hallo Beacher,

Danke Danke Danke!
Der 250. Download wurde heute feierlich gefeiert.
Ich danke eurem Interesse für das BeachBuch und hoffe ihr könnt auch zukünftig ein paar Informationen, Anleitungen und Erkenntnisse daraus gewinnen.

Auch freu ich mich weiterhin auf Feedback, Kritik und Anregungen.

Gruß BeachCoach Micha